Newsletter Mai 2026

Updates aus dem VfP-APSI

aus dem Verein

Die vergangene Woche war für unseren Verein geprägt von wichtigen Ereignissen, inspirierenden Begegnungen und medialer Aufmerksamkeit.

Am Vormittag trafen sich die Präsidentinnen und Präsidenten der Fachgesellschaften zu einem konstruktiven Austausch über aktuelle Projekte, Erfahrungen und Entwicklungen in ihren Gesellschaften und wie Vorstand und Geschäftsstelle die vielfältigen Ideen unterstützen können.

Ein besonderes Highlight war zudem der Beitrag in SRF 10 vor 10 zur Frage, ob Pflegeexpert:innen hausärztliche Aufgaben übernehmen können. Unsere AFG Präsidentin (Nurse Practitioner in Primary Care) Isabelle Mathier war darin prominent vertreten. Der Beitrag ist in der Sendung ab Minute 15.04 zu sehen.

Am Nachmittag fand die 31. Generalversammlung statt. In kleiner, aber engagierter und lebhafter Atmosphäre wurden wichtige personelle und inhaltliche Entscheide getroffen. Prof. Dr. Sabine Hahn wurde als Präsidentin bestätigt, Prof. Dr. Monica Bianchi als Vorstandsmitglied wiedergewählt. Neu in den Vorstand gewählt wurden Prof. Dr. André Nienaber und Dr. Suzanne Dhaini. Zu Ehrenmitgliedern wurden Prof. Dr. Sabina M. De Geest und  Helena M. Roth, Dipl. Pflegefachfrau MNS MAE, ernannt.

Herzlich verdankt wurden Dr. Peter Wolfensberger und Dr. Carole Délétroz für ihr grosses Engagement im Vorstand.

Zudem wurde mit der Einführung einer neuen Mitgliederkategorie ein wichtiges Zeichen gesetzt: Pensionierte Mitglieder bleiben mit vollem Stimmrecht Teil des Vereins und bezahlen neu einen Jahresbeitrag von 100 Franken.


Der erste internationale Science‑Kongress für Pflegewissenschaft — Nursing Science Conference 2027

Sei dabei, wenn Forschende, Praktiker:innen und Studierende aus aller Welt zusammenkommen, um die Zukunft der Pflege neu zu denken. Inspirierende Vorträge, praxisnahe Workshops und echtes Netzwerken warten auf dich.

Melde dich noch diesen Monat an und sichere dir 10 % Frühbucherrabatt.  

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aus den akademischen Fachgesellschaften

AFG Spitex Pflege: Neue Erkenntnisse zu interRAI HC- und CMH-Skalen - ein Blick in den Pflegealltag der Spitex:
Die AFG Spitex Pflege publizierte im März im NOVACura (Volume 57, Issue 2) zu den interRAI HC- und CMH-Skalen Kommunikation, Seh- und Hörverlust sowie Schmerzen. Dazu haben sie ein Poster mit HomeCareData gestaltet, das zentrale Auswertungen zu den Skalen übersichtlich darstellt und einen Einblick in die Situation von Spitex-Klient:innen in der Schweiz gibt.


AFG Onkologiepflege: Forschungspreise 2027 - Jetzt bewerben und Ihr Projekt einreichen:  
Auch im Jahr 2027 verleiht die AFG Onkologiepflege wieder Preise für die besten Forschungsprojekte, die in den Jahren 2024 / 2025 / 2026 zum Thema Onkologiepflege abgeschlossen wurden. Es werden 3 Preise (1. Preis von CHF 1500.-, 2. Preis von CHF 1000.-, 3. Preis von CHF 500.-) vergeben. Die Gewinner-Teams werden am Onkologiepflege Kongress am 18. März 2027 ihr Projekt bei der Preisverleihung kurz präsentieren. 
Einreichungen sind ab sofort auf Deutsch, Französisch, Italienisch oder Englisch bis am 10. Januar 2027 über das Online-Formular  möglich. Die Siegerprojekte werden am 18. Februar 2027 bekannt gegeben.

Die AFG Onkologiepflege freut sich über Eure Bewerbungen.


Aufrufe und Bekanntmachungen

Nachruf: Zu Ehren von Dr. Jacqueline Fawcett

Maria Müller Staub (PhD, EdN, MNS, RN, FEANS)


Am 22. März 2026 verstarb Jacqueline Fawcett, eine der weltweit renommiertesten Pflegewissenschaftlerinnen.


Sie war kurz zuvor gestürzt, doch wir hatten weiterhin Hoffnung auf ihre Genesung und darauf, dass sie bald als Freundin und Kollegin in die „Nursology.net-Community“ zurückkehren würde. Dr. Fawcett gehörte zu den Wissenschaftlerinnen, die gemeinsam mit Dr. Peggy Chinn „Nursology Net“ gründeten. Sie spielte eine bedeutende Rolle bei der Gestaltung der Inhalte der Website, die im September 2018 online ging.


Jacqueline Fawcett wurde am 18. März 1941 geboren und widmete ihre Karriere der Stärkung der wissenschaftlichen Grundlagen der Pflegewissenschaft (Fawcett & DeSanto-Madeya, 2013). Mit einem Bachelor of Science in Pflegewissenschaften der Boston University sowie einem Master of Arts (MA) und einem Doktorat der New York University bildete sie Generationen von Pflegekräften auf Bachelor-, Master- und Doktoratsniveau aus und bekleidete mehrere Jahrzehnte lang Führungspositionen an der University of Massachusetts Boston.

Sie ist international für ihre metatheoretischen Beiträge anerkannt und wurde zu einer der stärksten Stimmen, die sich für Klarheit hinsichtlich der Wissensgrundlage der Pflege als Disziplin einsetzten (Fawcett, 2005; Fawcett & DeSanto-Madeya, 2013). Darüber hinaus prägte und förderte sie das Konzept der Nursologie, definiert als das Wissen über Phänomene, die für die Pflege von zentraler Bedeutung sind (Fawcett, J., 2023). Durch diese Arbeit betonte sie die Bedeutung der Entwicklung und Anwendung disziplinenspezifischen Wissens zur Förderung des globalen Wohlbefindens.


Ich hatte das Privileg, persönlich mit Jacqui zusammenzuarbeiten. Die Gespräche mit ihr waren geprägt von gemeinsamen Interessen, gleichen Werten in der Pflege und respektvoller Kommunikation. Unser Austausch war erfrischend lehrreich und fruchtbar. Sie begutachtete kritisch meine Beiträge zum Advanced Nursing Process, der Pflegediagnosen, Pflegeinterventionen und pflegesensitive Patientenergebnisse umfasst, die auf evidenzbasierten Pflegeklassifikationen beruhen (Müller Staub, 2025).

Obwohl Jacqui und Peggy Pflegeklassifikationen anfangs kritisch gegenüberstanden, ließen sie sich aufgrund unserer gemeinsamen Werte in der Pflege als eigenständiger Beruf mit eigener Wissensbasis überzeugen. Daher wurde meine Veröffentlichung im „Nurs Net“ zum Advanced Nursing Process unterstützt (Müller Staub, 2025).

Jacqui unterstützte auch die Veröffentlichung zur Swiss Nursing Initiative (Müller Staub, 2019). Da sie deren Vorgeschichte kennenlernen wollte, wurde auch der Verlauf der Initiative veröffentlicht (Müller Staub, 2022).

Jacqueline Fawcett ist vor allem für ihre Arbeit im Bereich der Theorie und Praxis der Krankenpflege bekannt. Zu ihren wichtigsten Werken zählen:

  1. Pflege-Theorien und -Modelle: Fawcett beschäftigte sich intensiv mit der Entwicklung und Analyse von Pflege-Theorien (Henderson, Orem, King usw.). Sie untersuchte und bewertete zahlreiche Theorien, um klarere Verbindungen zwischen Theorie, Forschung und Praxis herzustellen. Pflege-Theorien sind konzeptionelle Rahmenwerke, die das Verständnis der Pflegepraxis, des Pflegeprozesses und der Patientenerfahrungen strukturieren. Sie bieten einen theoretischen Hintergrund, der Pflegefachkräften hilft, ihre Entscheidungen zu begründen und ihre Praxis zu leiten.
  2. Konzeptualisierung der Pflege: Fawcett formulierte, wie Pflege als Disziplin definiert und verstanden werden sollte. Sie betonte, dass Pflegetheorien dabei helfen können, die spezifischen Merkmale der Pflege zu identifizieren und sie klar von anderen Gesundheitsdisziplinen abzugrenzen. Pflegetheorien spielen eine entscheidende Rolle in der Pflegeausbildung und -praxis, da sie einen Rahmen bieten, um die Komplexität der Pflege zu verstehen und wirksame Pflegeinterventionen zu entwickeln.
  3. Theoretische Rahmenkonzepte: Fawcett entwickelte ein theoretisches Rahmenkonzept, das es Pflegefachkräften ermöglicht, Theorien zu strukturieren und zu bewerten. Sie schlug einen strukturierten Ansatz zur Analyse von Pflegetheorien vor und trug damit zur Weiterentwicklung von Theorien und deren Anwendung in der Praxis bis hinunter auf die Ebene des Pflegeprozesses bei.
  4. Forschung in der Pflege: Fawcett setzte sich für die Integration von Forschung in die Pflegepraxis ein. Sie betonte, wie wichtig es sei, dass Pflegefachkräfte evidenzbasierte Maßnahmen anwenden, die auf soliden theoretischen Konzepten beruhen.
  5. Veröffentlichungen: Jacqueline veröffentlichte zahlreiche Artikel und Bücher, in denen sie ihre Ideen und Theorien zur Pflegewissenschaft darlegte. Ihr Buch „Theoretical Nursing: Development and Progress“ ist ein bedeutendes Werk, das weltweit viel gelesen wird.

Jacqueline Fawcetts Werke haben mich während meiner gesamten beruflichen Laufbahn geprägt. Zunächst habe ich mich in den 90er Jahren an der Universität Pittsburgh mit ihren Werken beschäftigt. Später vertiefte ich dies während meines Masterstudiums in Maastricht (NL) und an der WEG (CH), bevor ich mich mit meinen HöFa-I-Studierenden und später auf allen universitären Ebenen sowie in meiner Beratungstätigkeit weiter mit ihren Theorien auseinandersetzte.

Jacqueline Fawcett hat die Pflege als Disziplin gestärkt. Ihr Einfluss ist bis heute auf allen Ebenen der Pflegeausbildung, -praxis und -forschung relevant.


Maria Müller Staub, Im Namen des VfP, 25. April 2026

Ehrenmitglied des VfP, ehemalige VfP-Präsidentin


APN auf dem Weg in die OKP
Der Bundesrat hat am 20. Mai 2026 das Eidgenössische Departement des Innern beauftragt, einen Gesetzesentwurf zur Aufnahme der Leistungen von Advanced Practice Nurses (APN) in die obligatorische Krankenpflegeversicherung (OKP) auszuarbeiten. Damit sollen APN künftig in ambulanten Einrichtungen in enger Zusammenarbeit mit Ärztinnen und Ärzten medizinische Leistungen erbringen und diese über die OKP abrechnen können – ein wichtiger Schritt zur Bewältigung des wachsenden Hausärztemangels in der Schweiz.

Der Verein für Pflegewissenschaft (VfP-APSI) und seine Mitglieder setzen sich aktiv für diesen Schritt ein und bleiben als Interessengruppe in die weiteren Arbeiten eingebunden.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Bundesrats.


Stille Präsenz: Was psychiatrische Pflege wirklich bedeutet
Ein Text, der unter die Haut geht.

06.43 Uhr. Dienstbeginn. Zimmer 12. Ein Mensch, der verschwinden möchte. Und eine Pflegefachperson, die bleibt – auch wenn sie gerade nichts tun kann.

Nadine Schuster, Mitglied unserer AFG Psychiatrischen Pflege, schreibt über den Moment, den kein Behandlungspfad erfasst und keine Leitlinie beschreibt: die stille Präsenz als Intervention.

«Ich kann nicht mehr.» Leise. Fast beiläufig. Und alles, was folgt, ist: Dasein.

Ihr Text erinnert uns daran, dass psychiatrische Pflege sich oft genau in diesen Zwischenräumen abspielt – und dass wir viel zu selten darüber sprechen, wie emotionale Arbeit wirklich aussieht.

Den vollständigen Beitrag jetzt auf unserem Blog lesen.

Ihr Buch «Ein Tanz auf dem Drahtseil – über Würde, Abgründe und die stille Arbeit in der Psychiatrie» ist 2025 erschienen.


Neue Stimme für Gesundheitsberufe: «salus» vereint über 4.000 Fachkräfte in Vorarlberg 
In Vorarlberg gibt es eine neue Stimme für Gesundheitsberufe: Mit „salus – Netzwerk Vorarlberger Gesundheitsberufe“ haben sich zehn Berufsverbände zusammengeschlossen, die gemeinsam mehr als 4.000 Fachkräfte vertreten. Ziel ist es, die Zusammenarbeit zu stärken und gesundheitspolitisch geschlossen aufzutreten. Obmann ist Thomas Engl, Vorsitzender des ÖGKV Landesverbands Vorarlberg sowie der ÖGKV-BEG PA/PFA. Das Netzwerk will die Versorgung langfristig sichern, bessere Rahmenbedingungen schaffen und die Anliegen der Gesundheitsberufe sichtbar machen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite von salus

LGBTQ+ YOUTHPATH Studie – Ihre Erfahrungen als Gesundheitsfachperson sind gefragt
Die ZHAW sucht Gesundheitsfachpersonen in der ambulanten Versorgung der Deutschschweiz, die an einer Studie zur Versorgung junger LGBTQ+ Personen (18–25 Jahre) teilnehmen möchten.

Junge LGBTQ+ Personen weisen im Durchschnitt einen schlechteren Gesundheitszustand auf als nicht-LGBTQ+ Personen. Die Studie untersucht, welche Erfahrungen, Barrieren und Ressourcen Gesundheitsfachpersonen in der Behandlung dieser Zielgruppe erleben – mit dem Ziel, eine inklusivere und gerechtere Versorgung zu gestalten.

Die Teilnahme erfolgt online, dauert pro Umfrage ca. 10 Minuten und ist über einen Zeitraum von bis zu 16 Monaten möglich. Eigene Erfahrungen mit LGBTQ+ Personen sind keine Voraussetzung.

Bei Fragen: lgbtq-youthpath@zhaw.ch oder +41 (0)77 525 24 17

Weitere Informationen und Anmeldung auf der Website der ZHAW


Veranstaltungen

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Aktuelle Veranstaltungen von unseren Partnern und Mitgliedern findet ihr jederzeit auf unserer Website – oder auf LinkedIn. Gerne machen wir euch ergänzend auf weitere Veranstaltungen aufmerksam:

ÖGKV-Kongress 2026 - Mut trifft Vision: Pflege gestaltet
Am 11. und 12. Juni 2026 trifft sich die Pflege-Community im Congress Graz zu einem vielfältigen Programm mit Keynotes, Diskussionen und praxisnahen Workshops rund um die Zukunftsthemen der Pflege.

Zudem profitieren Teilnehmende von einem attraktiven ÖBB-Rabatt für eine entspannte Anreise.

Weitere Informationen und Anmeldung: ÖGKV-Kongress 2026


Aktionswoche Patient:innensicherheit 2026 – Nichtübertragbare Krankheiten: Mit Sicherheit gut begleiten
Vom 14. bis 18. September 2026 findet die nationale Aktionswoche Patient:innensicherheit statt. Im Fokus stehen in diesem Jahr nichtübertragbare Krankheiten (NCDs) wie Krebs, Herz-Kreislauf- oder psychische Erkrankungen – in der Schweiz betreffen sie mehr als ein Drittel der Bevölkerung und sind die häufigste Todesursache.

Patient:innen mit NCDs sind aufgrund langwieriger und komplexer Behandlungsverläufe besonders häufig von Sicherheitsrisiken betroffen. Ziel der Aktionswoche ist es, das Bewusstsein dafür zu schärfen und praxisnahe Massnahmen zu fördern.

Die Stiftung Patientensicherheit Schweiz bietet dazu kostenlose Angebote wie Webinare, Videovorträge, Podcast-Folgen und eine Toolbox an.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Stiftung Patientensicherheit Schweiz.


EDCNS 2026 – Europäische Konferenz für Pflegewissenschaft in Maastricht
Am 18. und 19. September 2026 findet in Maastricht die EDCNS 2026 statt. Eine inspirierende Konferenz für Doktorierende, Nachwuchsforschende und Wissenschaftler:innen aus der Pflegewissenschaft und dem Gesundheitswesen.

Die Teilnehmenden erwartet ein vielfältiges Programm mit Keynotes, Workshops und Präsentationen sowie die Möglichkeit, sich mit Fachpersonen aus ganz Europa zu vernetzen und die Zukunft der Pflegeforschung aktiv mitzugestalten.

Die Anmeldung ist ab sofort geöffnet.

👉 Weitere Informationen und Anmeldung: EDCNS 2026


Swiss Oncology & Hematology Congress 2026 – Save the Date!
Vom 18. bis 20. November 2026 findet im Congress Center Basel der Swiss Oncology & Hematology Congress (SOHC) 2026 statt. Unter dem Motto «Intelligence in Patient Care» bietet der Kongress wissenschaftliche und praxisnahe Inhalte für Gesundheitsfachpersonen und bringt alle zusammen, die in der Schweiz im Kampf gegen Krebs und hämatologische Erkrankungen engagiert sind.

Die Online-Registrierung sowie die Abstract-Einreichung sind ab dem 1. Juni 2026 möglich.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des SOHC 2026. Bei Fragen wenden Sie sich an sohc@meister-concept.ch.


Jobs

Unsere Jobbörse finden Sie direkt hier auf unserer Website

Wir möchten die Plattform weiter stärken und freuen uns, wenn unsere Kollektivmitglieder Stellenangebote und Ausschreibungen aus Ihren Institutionen mit uns teilen. So können wir diese unkompliziert veröffentlichen, via Linkedin verbreiten und die Sichtbarkeit im Pflegewissenschaftsumfeld erhöhen.


Wir freuen uns über Rückmeldungen und Impulse aus Ihrem Arbeitsumfeld.


VfP, Martin Diethelm 1. Juni 2026
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